Kariologie
Abrasion – Verlust an Zahnhartsubstanz durch körperfremde Substanzen
Amalgam

Wie lange hält eine Amalgamfüllung?

Die Angaben über die »Lebensdauer« einer Amalgamfüllung sind sehr unterschiedlich und hängen von einer Reihe von Faktoren ab. Die Qualität der Verarbeitung durch den Zahnarzt,vor allem aber auch die persönliche Mundhygiene spielen eine entscheidende Rolle. Mankann aber davon ausgehen, dass bei guter Verarbeitung und sorgfältiger Mundhygiene eine
Amalgamfüllung über viele Jahre, ja Jahrzehnte in voller Funktion verbleibt.

Muss bei der Präparation viel Zahnsubstanz geopfert werden?

Auch dies hängt von der individuellen Situation des einzelnen Zahnes ab. In der Regel muss nur wenig Zahnsubstanz entfernt werden, um einer Amalgamfüllung genügend Halt zu geben.
Wenn das vertretbare Maß überschritten wird, sollten Alternativen erwogen werden.

Ist Amalgam giftig?

Darüber gibt es seit vielen Jahren eine außerordentlich kontroverse Diskussion. Befürworter, aber vor allem Gegner des Amalgams scheinen sich mit Argumenten übertreffen zu wollen.
Es gibt unzählige wissenschaftliche Untersuchungen über das Amalgam.
Bei Trägern von Amalgamfüllungen kann es zum Anstieg der Quecksilberwerte im Organismus kommen. In welcher genauen chemischen Form oder Verbindung das Quecksilber dabei vorliegt, ist weitgehend unbekannt. Nicht zu vergessen ist, dass mit der Nahrung ebenfalls Quecksilber aufgenommen wird, unter anderem das durchaus problematische Methylquecksilber, das aus Amalgamfüllungen wiederum nicht entsteht. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft kann man feststellen, dass außer in Ausnahmefällen (z. B. Allergie, Nierenfunktionsstörungen) keine Krankheitsverursachungen durch Zahnfüllungen mit Amalgam nachgewiesen werden konnten.
Bei Schwangeren und Kindern unter sechs Jahren sollten Alternativen erwogen werden.

Patientengerechte Erläuterung von Amalgam

Das Material

Moderne Amalgame bestehen aus einer Legierung von Silber, Zinn, Kupfer und Zink mit Quecksilber.
Amalgamfüllungen können insbesondere für mittlere und größere Füllungen im Seitenzahnbereich angewendet werden, vor allem da, wo die Zähne kaubelastet sind.

Klinisches Vorgehen bei einer Amalgamfüllung

Nach dem Entfernen der Karies präpariert der Zahnarzt im Zahn eine Kavität, deren seitliche Wände ganz leicht unterschnitten werden, da sonst das Amalgam wieder herausfallen würde.
Nach Glättung der Präparationsgrenzen und dem Einbringen einer Unterfüllung wird, falls der Kontakt zum Nachbarzahn wieder rekonstruiert werden muss, ein Metall-Matrizenband fest um den Zahn gelegt, das verspannt und mit Holzkeilchen fest verkeilt wird. Dadurch wird verhindert, dass Amalgam beim Stopfen in die Zahnfleischfurche gerät. Außerdem wird so der Aufbau der seitlichen Zahnfläche ermöglicht.
Der mit Watterollen trockengelegte Zahn kann jetzt gefüllt werden. Dazu wird das in einer Kapsel angemischte Amalgam portionsweise in den Zahn eingebracht und fest kondensiert. Die Überschüsse werden entfernt und die Kaufläche sowie die Bereiche der Zahnzwischenräume mit speziellen Schnitzinstrumenten gestaltet. Anschließend wird die Matrize entfernt und die
Okklusion kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Zum Schluss wird die Füllung brüniert. Das heißt, das noch nicht vollständig ausgehärtete Amalgam wird an der Oberfläche vorpoliert. Die Füllung darf zwei Stunden lang nicht belastet werden. Frühestens nach 24 Stunden erfolgt die endgültige Politur der Amalgamfüllung.
Attrition – Verlust an Zahnhartsubstanz durch Zahn-zu-Zahn-Kontakt
Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Entstehung der Karies
Frontzahnfüllungen Klasse III
Frontzahnfüllungen Klasse IV
Goldhämmerfüllung
Goldinlays
Komposit: große Klasse I
Komposit: minimalinvasive, kleine Klasse II
Komposit: mittlere Klasse II
Overlays
Therapie von Zahnhalsdefekten
Übersicht zu Inlays, Onlays, Kronen
Ästhetische Behandlungsmethoden
Bleichen vitaler Zähne
Direkte Form-/Größenkorrektur - Formveränderung
Direkte Form-/Größenkorrektur - Lückenschluss
Veneers
Endodontie
Entstehung der Pulpitis und Nekrose
Erosion
Frakturen im mittleren und koronalen Wurzeldrittel
Therapie der Pulpitis
Wurzelspitzenresektion im Frontzahnbereich
Wurzelspitzenresektion im Seitenzahnbereich des Oberkiefers
Wurzelspitzenresektion im Seitenzahnbereich des Unterkiefers
Parodontologie
Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Offene Kürettage
Offene Kürettage
Parodontalchirurgie - Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Pathologie - Allgemeine Entstehung der Gingivitis u. Parodontitis
Pathologie - Gingivahyperplasien bei systemischen Erkrankungen
Prophylaxe - Modifizierte Bass-Technik
Prophylaxe - Professionelle Zahnreinigung
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit der Zahnzwischenraumbürste
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide
Prophylaxe - Zungenreinigung
Prothetik
Brücke
Doppelkronen
Galvanokrone
Geklebte konfektionierte Faserstifte
Große Lücken im Frontzahnbereich
Große Lücken im Seitenzahnbereich
Gusskrone
Implantate mit Steg
Implantate – prothetische Aspekte
Keramikkronen mit Rillen-Schulter-Geschiebe
Keramikverblendbrücke
Klammerprothese
Klammerprothese im Lückengebiss
Klebebrücke
Kleine Lücken im Frontzahnbereich
Kleine Lücken im Seitenzahnbereich
Metallkeramikkrone
Metallkeramikkrone mit Keramikschulter
Resilienzteleskope
Teilkrone
Totalprothese
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Goldguss-Inlaybrücke
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Goldguss-Inlaybrücke
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Vollkeramik-Inlaybrücke
Vollgussbrücke
Vollkeramikkrone
Vollkeramische laborgefertigte Stiftaufbauten
Übersicht Kronen
Übersicht über Zahnersatz bei Restbezahnung
Übersicht über Zahnersatz im zahnlosen Kiefer
Zementierte konfektionierte Stiftaufbauten
Zementierte laborgefertigte Stiftaufbauten
Chirurgie
Extraktion
Implantation – Allgemeine präoperative Diagnostik
Implantation – Augmentation
Implantation – Sinuslift
Operationsablauf der Implantation
Operative Weisheitszahnentfernung im Oberkiefer
Operative Weisheitszahnentfernung im Unterkiefer
Traumatologie
Avulsion
Intrusion
Komplizierte Kronenfraktur
Kontusion
Wurzelfraktur im apikalen Drittel
Funktionsanalyse
Kiefergelenkgeräusche
Zahnhartsubstanzdefekte

Mein Account / Login

Nutzername

Passwort

Service-Telefon:
0 74 33 - 952 0
Spitta
Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap