Kariologie
Abrasion – Verlust an Zahnhartsubstanz durch körperfremde Substanzen
Amalgam
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Komposit: mittlere Klasse II
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Geschlossene Kürettage, konventionell
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Parodontalchirurgie - Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
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Pathologie - Gingivahyperplasien bei systemischen Erkrankungen
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Prophylaxe - Professionelle Zahnreinigung
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit der Zahnzwischenraumbürste
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide
Prophylaxe - Zungenreinigung
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Implantate – prothetische Aspekte
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Keramikverblendbrücke
Klammerprothese
Klammerprothese im Lückengebiss
Klebebrücke
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Kleine Lücken im Seitenzahnbereich
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Metallkeramikkrone mit Keramikschulter
Resilienzteleskope
Teilkrone
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Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Goldguss-Inlaybrücke
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Vollgussbrücke
Vollkeramikkrone
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Übersicht Kronen
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Übersicht über Zahnersatz im zahnlosen Kiefer
Zementierte konfektionierte Stiftaufbauten
Zementierte laborgefertigte Stiftaufbauten
Chirurgie
Extraktion
Implantation – Allgemeine präoperative Diagnostik
Implantation – Augmentation

An welchen Stellen kann Knochen für einen Knochenaufbau (Augmentation) gewonnen werden?

Knochen lässt sich an vielen Stellen des Körpers entnehmen. Im Mund hat sich der Knochen vom Kieferwinkel aber auch vom Kinn bewährt. Seltener wird auch Knochen am Oberkiefer gewonnen. In Fällen, in denen größere Mengen benötigt werden, greift man auf Beckenkammknochen zurück. Abhängig von der benötigten Menge des Knochens und der Knochenstruktur wird die Entnahmestelle individuell festgelegt.

Kann man für Augmentationen alternativ zum eigenen Knochen andere Materialien verwenden?

Je nach benötigter Knochenmenge und Knochenangebot kann der eigene Knochen mit Knochenersatzmaterialien vermischt werden. Werden nur kleine Knochenmengen benötigt, und werden diese seitlich angelagert, können auch ausschließlich Knochenersatzmaterialien verwendet werden. Sollte ein Knochenaufbau in der Höhe des Kieferkammes nötig werden, so muss üblicherweise auf eigenen Knochen zurückgegriffen werden. 

Entstehen durch die Knochenentnahme mehr Risiken während und nach der Operation?

Da der Knochen meistens an einer Stelle entnommen werden muss, die nicht unmittelbar in der Region der Implantation liegt, entsteht ein zweites Wundgebiet. Für die Wunde der Knochenentnahmestelle bestehen die gleichen intra- und postoperativen Risiken (z. B.: Schwellung, Schmerzen, Wundinfektion, Hämatom, Nachblutung) wie für den Bereich, in dem der Knochen eingefügt wird. Insbesondere wenn Knochen aus dem Unterkiefer entnommen wird, der sich für die Knochenentnahme sehr gut bewährt hat, kann es in sehr seltenen Fällen zu Gefühlsstörungen in der Lippe kommen. Diese äußern sich als Kribbeln oder Taubheitsgefühl in der Lippe und sind in der Regel vorübergehend.

Wie sicher (kalkulierbar) ist die Augmentation von Knochen?

Knochenaugmentationen gehören zu den häufiger durchgeführten Operationen, die jedoch eines größeren operativen Aufwands bedürfen. Gerade umschriebene Knochenaufbautenweisen meist sehr gute Erfolgsraten auf. Eine typische Komplikation ist allerdings der Verlust des transplantierten Knochens, der im Einzelfall, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, vorkommen kann. Im Einzelfall sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt dieses Risiko abwägen, das je nach den Gegebenheiten sehr unterschiedlich ist. Ist dies der Fall, kann oft eine erneute Augmentation nach einer bestimmten Heilungsphase vorgenommen werden.

Gibt es Alternativen zu einer Knochenaugmentation?

Die Versorgung mit einer konventionellen Prothesen- oder Brückenversorgung ist oft denkbar, stellt jedoch in vielen Fällen für den Patienten keine Alternative dar. Dies kann beispielsweise mit dem ästhetischen Anspruch des Patienten, den eventuell kariesfreien und unbeschliffenen Nachbarzähnen der zu versorgenden Lücke oder mit einem unbefriedigenden Prothesenhalt auf Grund einer Knochenatrophie des Patienten, zusammenhängen. Manchmal können Kompromisse, z. B. in der Ästhetik, einen Knochaufbau vermeiden helfen.
Vor einer Versorgung mit Implantaten sollte eine ausführliche Planung durchgeführt werden. Während dieser Planungsphase wird geprüft, ob in dem Bereich, in dem das Implantat oder die Implantate eingefügt (inseriert) werden sollen, genügend Knochen vorhanden ist. Wenn dies nicht der Fall ist, muss darüber nachgedacht werden, ob vor der Implantation Knochen aus einem anderen Gebiet gewonnen werden kann. Oft besteht bei einem Knochendefizit ebenfalls ein Weichgewebedefizit, welches durch eine Weichgewebsentnahme und eine Transplantation behoben werden muss. Mögliche alternative Versorgungsmöglichkeiten sollten mit dem Patienten besprochen werden und über Vor- und Nachteile sollte der Patient aufgeklärt werden. Je nach Situation des Knochendefizits lässt sich mit einer Augmentation (chirurgischer Knochenaufbau) das nochendefizit leichter oder schwieriger ausgleichen. So genannte Spenderregionen für eigenen Knochen gibt es sowohl im Mund, beispielsweise der aufsteigende Unterkieferast, das Kinn, die Region hinter dem letzten oberen Backenzahn (Retromolar), als auch am Beckenkamm (Spina iliaca anterior superior). Je nach benötigter Knochenmenge, Knochenqualität und Knochenangebot muss der Entnahmeort individuell für jeden Patienten festgelegt werden. Bei einer Entnahme aus dem Beckenkamm muss die Augmentation während eines stationären Aufenthaltes durchgeführt werden. Häufig sind Knochenentnahmen aus dem Beckenkamm nur bei Rekonstruktionen nach einem Unfall, einer großen Operati1n oder auf Grund einer sehr ausgeprägten Knochenatrophie (Abnutzungserscheinung) notwendig. Bei Entnahmen aus dem Mund können die Operationen meist ambulant durchgeführt werden. Besteht in der Region der späteren Implantation ein sehr großes Knochendefizit, kann es notwendig sein, die Knochenaugmentation und die Implantation in zwei getrennten Operationen durchzuführen. Je nach Region des eingefügten (augmentierten) Knochens, je nach Knochenqualität und geplanter Implantatversorgung liegen zwischen der Augmentation und der Implantation drei bis sechs Monate. In dieser Zeit heilt der augmentierte Knochen ein. Es ist bekannt, dass auch ein Teil des transplantierten Knochens bestimmte Stoffe aufnimmt (resorbiert), dies beschränkt die Zeit, die bis zur Implantation abgewartet werden sollte. Besteht in der zu versorgenden Region nur ein geringes Knochendefizit, ist es eventuell möglich, in einer Operation den Knochen zu entnehmen, zu augmentieren und die Implantate zu setzen.Wird dieses Verfahren gewählt, wird meist bis zur Freilegung der Implantate und der prothetischen Versorgung der Implantate je nach Insertionsort ebenfalls ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten eingehalten. Bei einem sehr geringen Knochendefizit kann eventuell die Knochenentnahme von einer anderen Region vermieden werden, indem Knochenspäne, die bei der Bohrung der Implantatstollen entstehen, zur Deckung des Defektes eingesetzt werden. Zusätzlich können Knochenersatzmaterialien verwendet und entweder mit den eigenen Knochenspänen vermischt oder für sich eingesetzt werden. Werden Knochenspäne oder Knochenersatzmaterial eingesetzt, werden diese oft mit einer Membran abgedeckt, um zu gewährleisten, dass das Material an dem gewünschten Einheilort verbleibt. Werden Knochenblöcke verwendet, entfällt die Abdeckung mit einer Membran häufig. Die Knochenblöcke werden mit Schrauben in der Empfängerregion befestigt. Die Schrauben werden bei einem zweizeitigen Verfahren während der Implantation, bei einem einzeitigen Verfahren bei der Freilegung der Implantate entfernt.

Fazit

Insgesamt stellen Knochenaugmentationen bei einer guten Planung und Aufklärung ein wichtiges Hilfsmittel dar, um Implantationen in Regionen zu ermöglichen, in denen ohne Augmentation kein ausreichendes Knochenangebot zu Verfügung stehen würde. Augmentationen und anschließende Implantationen ermöglichen es, Patienten zu rehabilitieren und Implantationen ästhetischer einsetzen zu können. Sie geben dem Patienten Lebensqualität zurück.
Implantation – Sinuslift
Operationsablauf der Implantation
Operative Weisheitszahnentfernung im Oberkiefer
Operative Weisheitszahnentfernung im Unterkiefer
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