Kariologie
Abrasion – Verlust an Zahnhartsubstanz durch körperfremde Substanzen
Amalgam
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Entstehung der Karies
Frontzahnfüllungen Klasse III
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Komposit: minimalinvasive, kleine Klasse II
Komposit: mittlere Klasse II
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Therapie von Zahnhalsdefekten
Übersicht zu Inlays, Onlays, Kronen
Ästhetische Behandlungsmethoden
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Direkte Form-/Größenkorrektur - Formveränderung
Direkte Form-/Größenkorrektur - Lückenschluss
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Endodontie
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Erosion
Frakturen im mittleren und koronalen Wurzeldrittel
Therapie der Pulpitis
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Parodontologie
Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Offene Kürettage
Offene Kürettage
Parodontalchirurgie - Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Pathologie - Allgemeine Entstehung der Gingivitis u. Parodontitis

Kann eine Parodontalerkrankung geheilt werden?

Eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) ist durch entsprechende Mundhygienemaßnahmen heilbar. Wenn der gesamte Zahnhalteapparat betroffen ist (Parodontitis), ist eine vollständige Regeneration nicht mehr ohne weiteres möglich. Ein weiteres Fortschreiten kann jedoch meist durch entsprechende Therapiemaßnahmen verhindert oder zumindest deutlich verlangsamt werden. Bei bestimmten Formen von Parodontalerkrankungen können geeignete Verfahren sogar dazu führen, dass der Zahnhalteapparat zur Regeneration angeregt wird und sich der Kieferknochen, der Faserapparat in der Wurzelhaut (desmodontaler Faserapparat) und das Wurzelzement neu bilden.

Was kann man tun, um das weitere Fortschreiten einer Parodontalerkrankung zu vermeiden?

Das Wichtigste ist eine Umstellung der Mundhygienetechnik und oft auch der entsprechenden Hilfsmittel. Es muss meist eine neue Zahnputztechnik erlernt sowie eine sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume durchgeführt werden.

Gibt es Erkrankungen, die die Entstehung oder den Verlauf einer Parodontalerkrankung fördern?

Eine allgemeine Abwehrschwäche oder ein schlecht bzw. nicht eingestellter Diabetes mellitus wären dafür Beispiele.

Ist Rauchen in diesem Zusammenhang schädlich?

Rauchen ist ein Risikofaktor und kann auch den Erfolg einer Parodontalbehandlung gefährden.
Auch Stress kann einen ungünstigen Einfluss auf Parodontalerkrankungen haben.

Können Hormonumstellungen eine Rolle spielen?

Hormonumstellungen wie beispielsweise in der Schwangerschaft können entzündliche Veränderungen verstärken. Nach dem Ende der Schwangerschaft geht die erhöhte Entzündungsbereitschaft wieder zurück. Daher sind intensive Mundhygienemaßnahmen in dieser Zeit von besonderer Bedeutung.

Wie entsteht eigentlich Zahnstein?

Zahnstein ist verkalkter Zahnbelag. Das heißt, der bakterielle Zahnbelag muss über längere Zeit auf dem Zahn verbleiben, bis der Zahnstein entsteht.

Patientengerechte Erläuterung der allgemeinen Entstehung der Gingivitis und Parodontitis

Entzündliche Parodontalerkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen.
Bei der Ursache (Ätiologie) der Parodontalerkrankungen werden drei Hauptursachenkomplexe unterschieden: der bakterielle Zahnbelag (Plaque), funktionelle oder pathophysikalische Störungen sowie im Körperinneren entstehende (endogene) Einflüsse.

Die Plaque

Eine entzündliche Veränderung des Zahnfleisches (Gingiva) und des Zahnhalteapparates (Parodontium) wird durch die Besiedelung des Zahnhalsbereiches und des randständigen Zahnfleisches (marginale Gingiva) durch Mikroorganismen eingeleitet. Bei unzureichender Mundhygiene entwickelt sich im weiteren Verlauf ein dicht verfilzter, zäher, gelblich-grauer Belag von Mikroorganismen (Plaque), der sich in die Zahnzwischenräume und in die Zahnfleischfurche ausdehnt. In dieser Plaque, die nicht wegzuspülen oder wegzusprühen ist, sind über 300 Spezies vertreten.
Die bakterielle Besiedelung leitet krankhafte Reaktionen und Gewebsveränderungen im Bereich des Zahnhalteapparates ein. Je dicker (»reifer«) die Plaque wird, desto mehr Mikroorganismen findet man, die im Rahmen von Parodontalerkrankungen eine Rolle spielen. Im weiteren Verlauf
bilden sich Zahnstein und unterhalb des Zahnfleischsaums befindliche Anhäufungen (subgingivale Konkremente).

Bakterien und Immunsystem

Die folgende entzündliche Veränderung des Zahnhalteapparates wird durch bakterielle giftige (toxische) Stoffwechselprodukte verursacht, die die körpereigene Abwehr mobilisieren. Im Rahmen dieses »Zweikampfes« zwischen den Mikroorganismen und ihren Stoffwechselprodukten einerseits und der Immunabwehr der Körpers andererseits kommt es zunächst zu entzündlichen Veränderungen des Zahnfleisches mit Schwellung, Rötung oder Blutungsneigung, nachfolgend jedoch auch zu Entzündungen des gesamten Zahnhalteapparates, der im Verlauf dieser immunologischen Auseinandersetzung sukzessive zerstört wird. Es entstehen Zahnfleischtaschen, der Kieferknochen wird abgebaut und es können Knochentaschen entstehen. Die Zähne werden locker und gehen verloren, wenn keine entsprechende Parodontaltherapie erfolgt. Bei mehrwurzeligen Zähnen kann es im Verlauf des Knochenabbaus dazu kommen, dass der Knochen, der sich zwischen den Zahnwurzeln befindet, so weit zurückgeht, dass die Teilungsstelle der Wurzeln (Furkationen) vom Knochen freigelegt und dieser Bereich nur noch von entzündlich verändertem Gewebe bedeckt wird (Granulationsgewebe).
Bei den Erkrankungen des Zahnfleisches lassen sich verschiedene Formen unterscheiden. In den meisten Fällen entsteht eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) in enger ursächlicher Beziehung zum bakteriellen Zahnbelag (Plaque). Diese so genannte durch Plaque hervorgerufene (plaqueinduzierte) Gingivitis ist dadurch gekennzeichnet, dass der bakterielle Zahnbelag – insbesondere die Stoffwechselprodukte der Bakterien – diese Entzündung auslöst und unterhält.
Das Zahnfleisch ist dann gerötet, geschwollen, blutet leicht und kann schmerzen. Mit geeigneten Mundhygienemaßnahmen ist die plaqueinduzierte Gingivitis meist leicht zu beheben.
Hormonelle Einflüsse wie beispielsweise in der Pubertät oder während des Menstruationszyklus, besonders aber auch während einer Schwangerschaft, können die Entzündungsneigung des Zahnfleischs erhöhen. Das Zahnfleisch kann dann eher die genannten Entzündungszeichen aufweisen. Während dieser Zeiten ist eine besonders sorgfältige Mundhygiene zu empfehlen. In der Regel geht die erhöhte Entzündungsbereitschaft nach Ende der hormonellen Umstellung wieder zurück. Grunderkrankungen wie zum Beispiel der Diabetes mellitus oder verschiedene Bluterkrankungen sowie Medikamenteneinflüsse oder Vitaminmangel können weiterhin zu einem gesteigerten Entzündungsrisiko führen.
Auch bei der Parodontitis (Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates) lassen sich verschiedene Formen abgrenzen: Die chronische Parodontitis ist die häufigste Form, die über Jahre voranschreitet und einer speziell angepassten Mundhygiene bedarf. Der Zahnarzt wird in aller Regel eine Parodontalbehandlung durchführen, die das weitere Voranschreiten der Parodontitis verhindert und zumindest teilweise zu einer Regeneration des Zahnhalteapparates führt. Aber auch bei einer Parodontitis können verschiedene Allgemeinerkrankungen eine Rolle spielen, die den Verlauf und den Schweregrad beeinflussen.
Weiterhin unterscheidet man lokalisierte oder generalisierte aggressive Parodontitisformen, die häufig mit einer schubweisen fortschreitenden Zerstörung des Gewebes einhergehen. Nicht selten treten diese Varianten familiär gehäuft auf und bedürfen besonders intensiver zahnärztlicher Betreuung.
Eine spezielle Form ist die nekrotisierende ulzerierende Gingivitis bzw. Parodontitis. Hierbei kann es durch abgestorbenes oder auch von Geschwüren befallenes Gewebe sehr schnell zum Gewebsverlust im Bereich des Zahnhalteapparates kommen. Verloren gegangenes Gewebe des
Zahnhalteapparates kann in diesen Fällen häufig nur ungenügend regeneriert werden. Bei diesen Formen können weitere Einflüsse wie das Rauchen oder auch das Vorhandensein eventueller Grunderkrankungen eine beeinflussende Rolle spielen.
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