Kariologie
Abrasion – Verlust an Zahnhartsubstanz durch körperfremde Substanzen
Amalgam
Attrition – Verlust an Zahnhartsubstanz durch Zahn-zu-Zahn-Kontakt
Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Entstehung der Karies
Frontzahnfüllungen Klasse III
Frontzahnfüllungen Klasse IV
Goldhämmerfüllung
Goldinlays
Komposit: große Klasse I
Komposit: minimalinvasive, kleine Klasse II
Komposit: mittlere Klasse II
Overlays
Therapie von Zahnhalsdefekten
Übersicht zu Inlays, Onlays, Kronen
Ästhetische Behandlungsmethoden
Bleichen vitaler Zähne
Direkte Form-/Größenkorrektur - Formveränderung
Direkte Form-/Größenkorrektur - Lückenschluss
Veneers

Halten derartige Verblendschalen genauso lange wie eine Krone?

Man kann davon ausgehen, dass die Lebenserwartung von geklebten Keramikverblendschalen der entsprechender Kronen gleichzusetzen ist.

Kann man die Lebenserwartung der Verblendschalen beeinflussen?

Der kritische Bereich bei Verblendschalenversorgungen ist genauso wie bei Keramikinlays der Übergang zwischen Keramik und Zahn. An dieser »Klebefuge« können sich eventuell einmal dunkle Ränder oder sogar Karies bilden, wenn dieser Bereich nicht sorgfältig gepflegt wird.
Deswegen sollten Sie diesen Bereich – wie übrigens alle Zähne – jeden Abend sorgfältig nicht nur mit Zahnbürste und Zahnpasta, sondern auch mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigen. Mit dieser Maßnahme können Sie die Lebenserwartung Ihrer Schalen selbst beeinflussen und auf diese Weise dafür sorgen, dass sie über viele Jahre rundherum so ästhetisch schön bleiben, wie sie es beim Eingliederungszeitpunkt waren. Sie sollten ferner Ihre Verblendschalen mechanisch schonen, das heißt nicht zu harte Sachen über den versorgten Zahn abbeißen, und sich immer darüber bewusst bleiben, dass Sie hier an Ihrem Zahn etwas »künstlich Geschaffenes« haben, was zwar annähernd so gut ist wie Ihr natürlicher Zahn, aber halt nur annähernd.

Ich habe einmal gehört, dass Verblendschalen nach kurzer Zeit wieder abfallen können. Stimmt das?

Keramikverblendschalen fallen nur dann ab, wenn sie nicht richtig geklebt worden sind. Diese Klebung ist ein sehr komplizierter Vorgang, bei dem der Zahn und die Schale jeweils mit unterschiedlichen Materialien vorbehandelt werden müssen. Zudem ist peinlichst darauf Acht zu geben, dass kein Speichel auf die Klebefläche gelangt, da dieser eine Isolierwirkung hat und
jede Klebung verhindern würde. Ihr Zahnarzt wird dafür Sorge tragen, dass er alle Erfordernisse beim Kleben der Schale berücksichtigt und Sie somit keine Sorge vor einem »Herabfallen« Ihrer Schalen haben müssen. Teile einer Schale können nur dann verloren gehen, wenn sie durch eine Art Gewalteinwirkung »herausgebrochen« werden.

Benötige ich eine provisorische Versorgung?

Wird die Schneidekante oder der Zahnzwischenbereich nicht mit eingefasst, erübrigt sich oftmals die Notwendigkeit einer provisorischen Versorgung. Nur müssen Sie dann nur für diesen kurzen Zeitraum bis zur Eingliederung eventuell mit einer etwas höheren Heiß-/Kaltempfindlichkeit der Zähne rechnen. Für Ihre Zähne besteht aber keine Gefahr. Ist es erforderlich, ein
Provisorium herzustellen, wird dieses meist aus einem zahnfarbenen Füllungsmaterial angefertigt.
Bitte beachten Sie, dass die späteren Schalen allein durch Klebung halten werden.
Genauso verhält es sich mit den Provisorien. Nur müssen diese wiederum entfernbar sein, um die definitiven Schalen befestigen zu können. Da man schwer »ein bisschen Kleben« kann, muss man zum einen etwas »tricksen«, um provisorische Verblendschalen zum Halten zu bringen.
Zum anderen müssen Sie mit den provisorischen Schalen sehr vorsichtig umgehen und vor allem nichts Hartes damit abbeißen.

Kann man die Schale als solche erkennen?

Man kann mit entsprechendem Aufwand bei Farb- und Formbestimmung eine Verblendschale so gestalten, dass sie das passende Pendant zu den Nachbarzähnen darstellt und von diesen nicht zu unterscheiden ist. Hierfür ist aber oftmals eine Individualisierung notwendig, die über das normal übliche Maß einer Farbbestimmung hinausgeht. Aus diesem Grund wird häufig der
Zahntechniker selbst einen Blick auf Ihre Zähne werfen, um Ihnen keine »Einheits-Verblendschale « anzufertigen, sondern eine genau zu Ihnen und Ihren Zähnen passende.

Kann man anstelle einer Verblendschale ein zahnfarbenes Füllungsmaterial einsetzen?

Dies ist prinzipiell bei kleineren Anbauten oder Formänderungen von Zähnen möglich und sogar oftmals die erste Wahl. Die Frage, ob eine Behandlungssituation mit einer Verblendschale oder einem Kompositaufbau gelöst werden kann, hängt von der Größe der zu versorgenden Fläche, der Anzahl der betroffenen Zähne und der Komplexität der erforderlichen Maßnahme ab. So ist es oftmals besser, Zähne, bei denen noch zusätzlich die Schneidekanten verlängert werden müssen oder eine Fehlstellung kaschiert werden soll, mit Verblendschalen anstelle direkter Kompositaufbauten zu versorgen.

Hält die Verblendschale der Kaudruckbelastung stand?

Die modernen Keramiksysteme sind stabil genug, um die in der Mundhöhle auftretenden Belastungen auszuhalten. Beschädigungen der Krone, bedingt durch unübliche Belastungen, oder auch herstellungsbedingte, nicht erfassbare Ungenauigkeiten sind natürlich nicht vollständig auszuschließen.

Was muss ich bei einer Verblendschale besonderes beachten? Bin ich beim Abbeißen eingeschränkt?

Normales Abbeißen normaler Nahrung stellt für die Verblendschale keine Probleme dar. Sie sollten aber vermeiden, ungewöhnlich harte Nahrungsmittel damit durchzubeißen oder zum Beispiel Nüsse zu knacken. Dies könnte zu Spannungsspitzen führen, die den Keramikverbund
schädigen. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie beim Essen nicht auf Gabelspitzen beißen.
(Auch sollte das Öffnen von Bierflaschen generell nicht mit den Zähnen durchgeführt werden!)
Versuchen Sie, eventuell besonders harte Kost über die Eckzähne abzubeißen, falls – wie in diesem Fall – die mittleren Schneidezähne mit Verblendschalen versorgt worden sind.

Bestehen allergische oder toxikologische Bedenken beim Einsatz von Keramikschalen?

Keramik ist das bioverträglichste Material überhaupt. Somit sind keine allergischen oder toxikologischen Probleme zu erwarten. Anders sieht es hingegen mit den Befestigungsklebern aus: Haben Sie irgendwelche allergischen Bedenken oder Grunderkrankungen bzw. Allergien gegen zahnärztliche Materialien, sollten die Befestigungsmaterialien eventuell ausgetestet werden.

Werden die Kosten für Verblendschalen von der Krankenkasse übernommen?

Verblendschalen-Versorgungen werden in der Regel aus rein ästhetischen Gründen angefertigt.
Objektiv gesehen besteht meist kein medizinischer Behandlungsbedarf. Aus diesem Grunde besteht weder bei gesetzlichen noch bei privaten Krankenversicherungen ein Erstattungsanspruch.

Patientengerechte Erläuterung der Veneers

Sehr häufig treten an der Außenseite einzelner oder mehrerer Schneidezähne unschöne farbliche Veränderungen auf, während der restliche Zahn vor allem an der Rückseite intakt ist. Einige dieser Stellen können mit  Komposit(»Kunststoff«-)-Aufbauten so versorgt werden, dass eine deutliche ästhetische Verbesserung eintritt. Dieses Verfahren stößt allerdings dann an seine Grenzen, wenn sehr großflächig rekonstruiert werden muss oder auch noch eine Fehlstellung der Zähne kaschiert werden soll bzw. Schneidekanten verlängert werden müssen. Sehr häufig werden dann Zähne überkront.
Für die Versorgung eines Zahnes mit einer Krone ist es erforderlich, genügend Zahnsubstanz wegzuschleifen, um Platz für die Verblendung zu schaffen oder um das Brechen (Fraktur) der Vollkeramikkrone zu verhindern. Dieser Platzbedarf ist ferner für eine Schichtung der Keramik erforderlich, um ein Erscheinungsbild wie das eines natürlichen Zahnes zu gewährleisten.
Dieses Vorgehen bei einer Kronenversorgung ist durchaus sinnvoll, wenn der Zahn bereits mit zahlreichen Füllungen versehen ist oder an allen seinen Außenflächen Defekte zeigt. Ist aber nur die sichtbare Außenseite betroffen, wäre es sehr schade, zur »Verschönerung« dieser Fläche den Zahn komplett zu beschleifen und somit viel gesunde Zahnhartsubstanz zu vernichten. In
derartigen Fällen geht man dazu über, lediglich die zu versorgende Außenseite zu behandeln, indem ihr eine zahnfarbene Facette – meist aus Keramik – aufgeklebt wird. Man kann dies mit einer künstlichen Fassade vergleichen.

Durchführung

In der Regel wird mit etwa 0,5 Millimetern nur sehr wenig von der Außenfläche des Zahnes weggeschliffen. Die Zahnzwischenräume blieben vollständig erhalten. Dies ist ein deutlich geringerer Substanzverlust, als er bei einer Kronenversorgung erforderlich wäre. Liegen kleinere zu versorgende Defekte in diesem Zahnzwischenraum zum Nachbarzahn hin vor, werden diese vorab mit einer separaten Kompositfüllung versorgt; größere Defekte werden in die Verblendschalen-Präparation oft mit einbezogen.
Die Verblendschalen werden genau so wie eine Keramikkrone von einem Zahntechniker nach Abformung und Modellherstellung erstellt. Damit die Füllung an der Zahnhartsubstanz kleben kann, ist eine aufwändige Vorbehandlung notwendig. So ist zunächst die Fernhaltung von Speichel unbedingt erforderlich, da Speichel ein optimales Isoliermedium darstellen würde und jede Art von Klebung an die Zahnhartsubstanz verhindern könnte. Aus diesem Zweck muss entweder der Bereich um den Zahn sorgfältig mit Watterollen abgedämmt oder über den Zahn und seine Nachbarzähne ein Gummituch (Kofferdam) zur Isolierung gezogen werden. Dieses Gummituch
wird in der Regel durch Klammern an dem Zahn und/oder seinen  Nachbarzähnen gehalten.
Mit einem Gel (Phosphorsäuregel) wird die Zahnsubstanz auf der Klebefläche angeätzt. Der Zahnschmelz besteht aus parallel angeordneten Schmelzprismen. Die Zentren und die Umgebung dieser Prismen lassen sich mit Säuren unterschiedlich weit an- bzw. wegätzen. Durch dieses »selektive« Ätzen entsteht nach Absprühen des Ätzgels eine enorm vergrößerte Oberfläche auf dem Zahnschmelz, die eine sehr dauerstabile Mikroverzahnung zwischen dem Zahn und dem Haftvermittler ermöglicht.
Auf dem angeätzten Zahnschmelz und dem Zahnbein (Dentin) wird nun ein spezieller Haftvermittler aufgebracht, der in das entstandene Oberflächenrelief und in die Hohlräume des Zahnbeins eindringen kann. Dieser Haftvermittler wird mit Blaulicht ausgehärtet. Durch diese Aushärtung
verkrallt sich der Haftvermittler fest in der Zahnhartsubstanz. An diese Kunststoffschicht kann jetzt wiederum chemisch das eigentliche Füllungsmaterial anbinden.
Der eigentliche Befestigungskleber ist ein lichthärtendes Kompositmaterial (Kunststoff). Nach Eingliederung der Schale müssen die Überstände des Befestigungsklebers sorgfältig entfernt werden.
Nach Entfernung der Überschüsse des Befestigungsmaterials wird es mit Licht ausgehärtet. So verbindet sich die Schale fest mit dem Zahn.
Durch eine derartige Schalenversorgung können Zähne mit durchaus auch größeren Defekten an ihrer Außenseite so versorgt werden, dass sie optisch wirken, als wären sie mit einer kompletten Krone versorgt. Nur ist bei dieser Versorgungsvariante gewährleistet, dass nur minimal Zahnsubstanz weggeschliffen werden muss.
Endodontie
Entstehung der Pulpitis und Nekrose
Erosion
Frakturen im mittleren und koronalen Wurzeldrittel
Therapie der Pulpitis
Wurzelspitzenresektion im Frontzahnbereich
Wurzelspitzenresektion im Seitenzahnbereich des Oberkiefers
Wurzelspitzenresektion im Seitenzahnbereich des Unterkiefers
Parodontologie
Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage, konventionell
Konservative Parodontaltherapie - Offene Kürettage
Offene Kürettage
Parodontalchirurgie - Entfernung beeinträchtigender Schleimhautbänder
Parodontaltherapie - Geschlossene Kürettage mit Ultraschall
Pathologie - Allgemeine Entstehung der Gingivitis u. Parodontitis
Pathologie - Gingivahyperplasien bei systemischen Erkrankungen
Prophylaxe - Modifizierte Bass-Technik
Prophylaxe - Professionelle Zahnreinigung
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit der Zahnzwischenraumbürste
Prophylaxe - Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide
Prophylaxe - Zungenreinigung
Prothetik
Brücke
Doppelkronen
Galvanokrone
Geklebte konfektionierte Faserstifte
Große Lücken im Frontzahnbereich
Große Lücken im Seitenzahnbereich
Gusskrone
Implantate mit Steg
Implantate – prothetische Aspekte
Keramikkronen mit Rillen-Schulter-Geschiebe
Keramikverblendbrücke
Klammerprothese
Klammerprothese im Lückengebiss
Klebebrücke
Kleine Lücken im Frontzahnbereich
Kleine Lücken im Seitenzahnbereich
Metallkeramikkrone
Metallkeramikkrone mit Keramikschulter
Resilienzteleskope
Teilkrone
Totalprothese
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Goldguss-Inlaybrücke
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Goldguss-Inlaybrücke
Versorgung einer Seitenzahnlücke mit einer Vollkeramik-Inlaybrücke
Vollgussbrücke
Vollkeramikkrone
Vollkeramische laborgefertigte Stiftaufbauten
Übersicht Kronen
Übersicht über Zahnersatz bei Restbezahnung
Übersicht über Zahnersatz im zahnlosen Kiefer
Zementierte konfektionierte Stiftaufbauten
Zementierte laborgefertigte Stiftaufbauten
Chirurgie
Extraktion
Implantation – Allgemeine präoperative Diagnostik
Implantation – Augmentation
Implantation – Sinuslift
Operationsablauf der Implantation
Operative Weisheitszahnentfernung im Oberkiefer
Operative Weisheitszahnentfernung im Unterkiefer
Traumatologie
Avulsion
Intrusion
Komplizierte Kronenfraktur
Kontusion
Wurzelfraktur im apikalen Drittel
Funktionsanalyse
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